Quo vadis?

Daher kommt der Ausdruck „ein Geschäft machen“.
Im Anschluss ging es in das Amphitheater, in dem zu römischen Zeiten bis zu 10.000 Personen Platz fanden. Das einfache Volk musste in den oberen Reihen Platz sitzen, während die Würdenträger in den ersten drei Reihen nah am Geschehen sein durften. Dort machten es sich die Werdener Schülerinnen und Schüler für eine Mittagspause bequem. Einige Mutige wie Konstantin, Ferdinand und Max aus der 6b hielt es jedoch nicht auf den Rängen, sie erkundeten auch die Arena, in der früher Gladiatoren um Ruhm kämpften. Unter stolzen Blicken ihrer Klassenlehrerin Jeannette Stiller bewiesen sie Tapferkeit und Furchtlosigkeit.  
Als Nächstes stand eine Rallye auf dem Plan, die Geschichtsreferendar Thomas Risch sich ausgedacht hatte. Risch, der die Fahrt organisiert hatte, schickte die gesamte Jahrgangsstufen in Kleingruppen quer über das Gelände, um auf Erkundung zu gehen. Robins Wunsch, selbst Ausgrabungen vorzunehmen, konnte leider nicht entsprochen werden,  aber beim Aufspüren römischer Geheimnisse bewies er großes Gespür.

Wer immer noch nicht müde war, stellte sich im römischen Spielhaus den Tücken zweitausend Jahre alter Spiele wie dem Amporenwurfspiel Orca. Besonderes Geschick bewiesen Jan und Moritz aus der 6a, die gegen ihren Klassenlehrer Karsten Brill im Spiel Delta antraten. Hier musste man durch geschickte Würfe einen Spielstein möglichst gewinnbringend auf einer Pyramide platzieren.
Zum Abschluss versammelten sich alle Schüler und Lehrer zum Gruppenphoto auf der Treppe des römischen Hafentempels, bevor alle erschöpft, aber zufrieden die Heimreise nach Werden antraten. Sie konnten jedoch Bus fahren und musste nicht, wie die Germanen früher, zu Fuß marschieren.