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Das Gymnasium Werden hat im Februar 2007 in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst mit der Ausbildung von Schulsanitätern begonnen, die in diesem Schuljahr einen eigenen Sanitätsdienst aufbauen werden.
Entstanden ist diese Idee während eines Pilotprojektes, bei dem im Jahre 2005 alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 einen Erste Hilfe Kurs absolviert haben. Da einige Teilnehmer großes Interesse an dieser Ausbildung zeigten, entstand der Plan, eine Sanitäts-AG zu gründen, aus der sich dann ein eigener Schulsanitätsdienst entwickeln sollte.
Durch die Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes und hier in besonderer Weise durch Herrn Peter Richter, der die Ausbildung übernahm und uns in allen Phasen mit Rat und Tat zur Seite stand, konnte dies nun verwirklicht werden. Teilnehmer dieses ersten Projektes waren 12 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 bis 12, die im Dezember 2007 ihre Ausbildung abschließen konnten und nun ihren Dienst aufnehmen werden. Betreut werden sie
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dabei von schulischer Seite durch die beiden ebenfalls in Erster Hilfe ausgebildeten Lehrer Klaus Przybilla und Sven Kucki.
Warum ist ein Sanitätsdienst ein Gewinn für eine Schule?
Im Schnitt ereignen sich 1,5 Mio. Schulunfälle pro Jahr, das bedeutet, dass jeder elfte Schüler einen Schulunfall erleidet, der einen Arztbesuch erforderlich macht. Dabei sind die täglich auftretenden Bagatellverletzungen noch nicht mitgerechnet. Schulsanitäter können als ausgebildete und sachkundige Ersthelfer die Erstversorgung des Verletzten übernehmen, alarmieren bei schwerwiegenden Notfallsituationen und Lebensgefahr den Rettungsdienst und organisieren die Betreuung in der Schule erkrankter Personen. Nach und nach können so Unfall- und Gefahrenquellen erkannt und gezielt beseitigt werden. Der Schulsanitätsdienst kann dadurch auch präventiv tätig werden und steigert so die Sicherheit an der Schule.
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