Werden und Umgebung
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Die Grundidee ist eine von vier Säulen getragene Vierung innerhalb eines griechischen Kreuzes. Im Westen ist der Turm vorangestellt. In der Außengestaltung werden Formen der Deutschen Renaissance verwendet. Besonders interessant ist die Altar-Kanzel-Gruppe, die in fortschrittlicher Weise in den Kirchenraum integriert ist. Sie stellt in ihrer Form das Pendant zum Prospekt der Walkerorgel dar. |
Die Lucius-Kirche wurde von 995 bis 1063 als einschiffige Saalkirche errichtet. Im 12. Jh. erfolgte der Ausbau zur Basilika. 1811 wurde sie von der französischen Besatzung verkauft und zu Wohnzwecken umgebaut, wobei die Chorapsis sowie das obere Geschoss des Turmes abgerissen wurden. 1906 wurden diese Gebäudeteile wieder rekonstruiert. In den Jahren 1957-1959 wurde das Gebäude wieder zur Kirche umgebaut. Zu den herausragenden Gebäuden zählt nicht zuletzt die Basilika St. Ludgerus. Werden bestand in seinen Anfängen nur aus dem Kloster, fünf Rittersitzen und einigen Bauernhöfen. Am 26. Februar 796 wurde die Stadt Werden gegründet. Nach der Gründung des Klosters ließ Liudger eine Kirche bauen. Diese wurde am 9. Juli 808 geweiht. 875 wurde diese Kirche durch eine neue ersetzt. 943 wurde das Westwerk erweitert. Schließlich brannte die Kirche 1056 nieder. Nur die Ringkrypta und Teile des Westwerks blieben erhalten. Letzteres kann man heute besonders gut an den Tonnengewölben in den beiden Kapellen erkennen. |





