Werden und Umgebung
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Sogleich wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Es entstand ein spätromanischer Bau, der 1275 durch St. Albertus Magnus eingeweiht wurde. 1802 wurde das Kloster aufgehoben und die Kirche fiel in die Hände des preußischen Staates, der sie der Katholischen Gemeinde zur Verfügung stellte; noch heute ist das Land Nordrhein-Westfalen, nicht die Kirchengemeinde, Eigentümer dieses Sakralbaues. |
Sehenswert ist die Schatzkammer. Hier befinden sich eine Elfenbeinpyxis aus dem 5. Jh., ein Reliquienkasten, 8. Jh., der sogenannte Liudger-Kelch, 9. Jh. und vor allem das Helmstedter Kreuz, ein Bronzekruzifix, um 1060, aus dem mit Werden in Personalunion regierten Kloster Helmstedt. Im 18. Jh. erhielt die von Ludgerus errichtete Abtei neue Gebäude im barocken Stil. Abt Benedikt begann 1737 mit dem Bau der Meierei. Beendet wurde die Bautätigkeit der Äbte 1794 durch Abt Bernhard II mit der Vollendung des Torhauses. Die Folkwangschule für Gestaltung, Handwerk und Kunstgewerbe hingegen wurde aufgelöst, Teile in die Universität Gesamthochschule Essen integriert. 1989 wurde die neue Aula eingeweiht. |


