Informatik

 

 

 

Das Fach Informatik ist seit Ende der 80er Jahre fester Bestandteil des Fächerangebotes unserer Schule. Informatik wurde in einer Zeit zum Schulfach, als Computer nicht mehr nur als Großrechner in den Rechenzentren von Universitäten und Unternehmen standen sondern als persönliche Computer, PCs genannt, zum Rechner am Arbeitsplatz wurden. Allgemein wurde die Computertechnik als Zukunftstechnik angesehen, die mit vielen Hoffnungen auf Erleichterungen im alltäglichen Leben ebenso verbunden war wie mit Ängsten vor einer in letzter Konsequenz nicht mehr beherrschbaren Technik.


Die Rechner waren für die meisten Privatleute noch unerschwinglich. Zudem hätte man sie privat auch kaum sinnvoll einsetzen können: Es gab nur vergleichsweise wenig Programme, die einem Anwender wirklich nützlich hätten sein können: benutzerfreundliche und dazu noch grafische Oberflächen wie Windows waren Forschungs- gegenstände in den Computerlabors.

Wer etwas mit dem Computer machen wollte, musste sich selbst hinsetzen und seine eigenen Programme entwickeln. Die Möglichkeit der Programmierung war aber auch das, was viele an Computern damals faszinierte: Computer konnten dazu gebracht werden, die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Man konnte mit ein und demselben Gerät rechnen, Daten verwalten, Texte bearbeiten, spielen und vieles mehr. Es sind eben universelle Information verarbeitende Maschinen. Computer in den Schulen waren somit für die Schülerinnen und Schüler eine willkommene Gelegenheit, eigene praktische Erfahrungen mit den Geräten sammeln zu können.


Der überall spürbare und immer weiter zunehmende Einfluss von Computern wurde allgemein als gesellschaftlich bedeutsames Phänomen angesehen, auf das die Schulen durch Einführung des Faches Informatik reagierten. Das Fach sollte die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Fertigkeiten vermitteln, die neuen Werkzeuge zu verstehen und sinnvoll zu nutzen.