Sieben Gründe für Latein ...

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Lernen der alten Weltsprache

Was ist Latein? Latein war die Sprache der Römer. Die Stadt Rom wurde der Sage nach 753 v. Chr. gegründet. Die Gegend, in der Rom liegt, heißt Latium, ihre Bewohner waren die Latiner. Hiervon leiten sich die Wörter "Latein" und "lateinisch" ab. Im Laufe der Zeit eroberten die Römer ganz Italien, und sie hatten sich einige Jahrhunderte später - zur Zeit des Kaisers Trajan (98-117 n. Chr.) - fast die gesamte damals bekannte Welt untertan gemacht.

Latein war über 2000 Jahre die Sprache Europas. Das römische Reich umfasste neben dem gesamten Mittelmeerraum auch das heutige Frankreich, Teile des heutigen England und des heutigen Deutschland. Die heutigen europäischen Sprachen sind in Vokabular, Grammatik und Wortbildung stark durch das Lateinische geprägt worden. Latein ist bis heute die 'Basissprache' unseres Kontinents.

2. Latein als allgemeines Sprachmodell

Lateinunterricht verfolgt nicht das Ziel, lateinisch zu sprechen. Lateinunterricht ist daher - anders als Englisch- und Französischunterricht - durchgehend zweisprachig. Die lateinische und deutsche Sprache werden miteinander verglichen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich zu machen. Die Schüler erkennen, wie Sprache 'funktioniert'. Anders als der Deutschunterricht, der Grammatik nur als eines von mehreren Unterrichtsthemen behandelt, vermittelt der Lateinunterricht ein 'grammatisches Rückgrat'. Latein ist eine ideale Voraussetzung zum Erlernen weiterer Fremdsprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch).