Werden und Umgebung
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Der Ortskern von Werden enthält viele alte und unter Denkmalschutz stehende Gebäude. Ältester Profanbau ist ein romanisches Haus in der Hufergasse. Am Giebel des in der heutigen Form durch Umbauten des 19. Jh. bestimmten Gebäudes sieht man Reste eines Steinhauses des 12. Jh. Auf heutigem Werdener Gebiet sind zwei Rittersitze erhalten; einmal das noch heute existierende Haus Heck, es wurde 1803 wieder aufgebaut und das nur noch in den Fundamenten des Hauses Heckstraße 18 existierende Haus Fuhr. Ansonsten sind die älteren Bürgerhäuser überwiegend schmucklose, nur teilweise verkleidete Fachwerkbauten. Sehr schöne Beispiele für die vor allem im Bergischen weitverbreitete Schieferkunst sind die Häuser Grafenstraße 43 und Heckstraße 1. |
Eine Reihe wichtiger Bauten entstand, so das auf 1770 datierte Wohnhaus des letzten abteilichen Kanzleidirektors Dingerkus in der Grafenstraße 49, ebenso das gegenüber der Abteikirche liegende Pastorat, die Klosterschule und das Waisenhaus (Brückstraße 75/79/83/85). Im 19. Jh. kam es zur Gründung einiger großer Tuchfabriken. Die Fabrikanten errichteten ihre Villen vorzugsweise am Ruhrufer. Ein schönes Beispiel ist das klassizistische Wohnhaus Heckstraße 75 von 1835. Ende des 19. Jh. entstanden am Wesselswerth einige repräsentative Bauten wie z. B. die Reichsbank und das Amtsgericht, heute Jugendzentrum. |


