Erfolge bei "Jugend forscht" 2022

Für die jungen Forscherinnen und Forscher am Gymnasium Essen-Werden steht der Februar schon traditionell ganz im Zeichen des „Jugend forscht“-Wettbewerbs. Vier Projektgruppen trotzten allen pandemiebedingten Schwierigkeiten und konnten ihre Projektergebnisse mit Erfolg beim „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb in Duisburg vorstellen.

Leo Blume (Stufe 10) – letztjähriger NRW-Landessieger – forschte in diesem Jahr zur effektiveren Nutzung digitaler Medien im Unterricht. Er entwickelte und programmierte einen Software-Assistenten für Lehrinnen und Lehrer, mit dem analoge Unterrichtsmaterialien um digitale Inhalte erweitert werden können. In der Kategorie Mathematik/Informatik erlangte Leo in diesem Jahr den 2. Platz.

Haustiere intelligent vor Gefahren schützen – mit dieser Frage beschäftigten sich Julian Lysiak (Stufe 10) und Philipp Gion (Stufe 12). Sie entwickelten „Smart Pet Control“, ein Gerät, das Tiere mithilfe verschiedener Reize von heißen Herdplatten und giftigen Stoffen fernhält. In der Kategorie Technik konnten Philipp und Julian den 2. Platz und den Sonderpreis „Thinking Safety“ gewinnen.

Lukas Baginski und Jan Thomas (beide Stufe 12) untersuchten in ihrer Arbeit mit dem Titel „Energieeffizienz von Mikrokraftwerken“ ob man elektrische Energie in Alltagssituationen gewinnen kann. Hierzu entwickelten sie Mikrokraftwerke für Bürostühle und Türen, die Bewegungsenergie in elektrischen Strom umwandeln.
Die Arbeit wurde im Bereich Physik mit dem 3. Platz prämiert und erlangte zusätzlich den vom Bundeswirtschaftsministerium ausgelobten „Sonderpreis Energiewende“.

Wentian Wang (Klasse 8b) und Philip Shumilov (Stufe 10) beschäftigten sich mit dem Stimmen von Musikinstrumenten und entwickelten mit „Auto Guitar Tuner“ einen ersten Prototyp für eine sich selbst stimmende Gitarre. Auch wenn ihre Forschung hier noch längst nicht abgeschlossen ist, erlangten Wentian und Philip einen Sonderpreis des Verlags Gruner und Jahr.

Auch ein Betreuerpreis des Regionalwettbewerbs ging in diesem Jahr nach Werden: Dr. Alexander Busse, langjähriger Betreuer von „Jugend forscht“-Projekten, konnte sich über den Sonderpreis „Digitalisierung, Schule und außerordentliche Lernorte“ freuen.

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