Großer Erfolg beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Duisburg

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht in Duisburg war das Gymnasium Werden außerordentlich erfolgreich. Insgesamt 66 Schülerinnen und Schüler traten mit 37 Projekten in verschiedenen Fachgebieten an – und die Schule aus Werden konnte gleich mehrfach überzeugen.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: 1 x 1. Platz, 1 x 2. Platz, 1 x 3. Platz, 1 x Sonderpreis – sowie der MINTspace Schulpreis für die gesamte Schule.

Den größten Erfolg erzielte Tim Löffler (Q1) mit seinem Projekt „Stage Track“. Er wurde Regionalsieger im Fachgebiet Technik und qualifizierte sich damit für den Landeswettbewerb NRW, der vom 17. bis 19. März 2026 an der Ruhr-Universität Bochum stattfindet. In seinem Projekt entwickelte Tim ein hochpräzises Indoor-Ortungssystem, das die Position eines Senders zentimetergenau bestimmen kann. Dazu kombinierte er zwei moderne Ortungsverfahren: „Time of Flight“ und „Time Difference of Arrival“. Hierbei werden Laufzeitunterschiede elektromagnetischer Signale im Pikosekundenbereich gemessen. Besonders beeindruckend: Tim entwarf eigene Platinen, programmierte Microcontroller und entwickelte eigene Firmware für die Sensoren. Ausgangspunkt seiner Idee war eine praktische Anwendung aus der Bühnentechnik: Ein Spot soll automatisch einer sich bewegenden Person auf der Bühne folgen.

Ebenfalls im Fachgebiet Technik erfolgreich war das Projekt „KfB“ von Henri Bohnen (7F), Tim Schlemminger (7F) und Leo Bensberg (6A). Die Schüler erreichten den 2. Platz mit ihrer Idee, die Kommunikation zwischen Technikern hinter dem Vorhang und dem Team im Regieraum zu verbessern. Gerade bei Umbauten während laufender Vorstellungen kann eine klare und schnelle Abstimmung entscheidend sein.

Im Fachgebiet Mathematik belegten Till Reuß (Q1) und Wentian Wang (Q1) mit ihrem Projekt „BitFlip Markow-Kette“ den 3. Platz. Sie beschäftigten sich mit einem anspruchsvollen mathematischen Verfahren zur Umwandlung rekursiver in explizite Darstellungen – ein Thema, das ein hohes Maß an theoretischem Verständnis und mathematischer Präzision erfordert.
Einen Sonderpreis erhielt Nils Hogrebe (8D) für sein Projekt „Smart Bunny“. Dabei handelt es sich um einen intelligenten Fütterautomaten für Haustiere, der nicht nur automatisch Futter ausgibt, sondern auch die benötigte und gefressene Futtermenge berücksichtigt.

Neben den zahlreichen Einzelplatzierungen wurde dem Gymnasium Essen-Werden zudem der diesjährige MINTspace Schulpreis verliehen – eine besondere Auszeichnung für das umfassende Engagement der Schule im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich.
Mit diesen Erfolgen unterstreicht die Schule eindrucksvoll ihre Stärke in den MINT-Fächern. Die gesamte Schulgemeinschaft drückt Tim Löffler nun fest die Daumen für den Landeswettbewerb in Bochum und gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren herausragenden Leistungen.

Zurück