Job Konkret

Am 4. Juli 2025 fand am Gymnasium Essen-Werden erneut die schuleigene Berufsorientierungsmesse „Job konkret“ statt – mittlerweile ein fester Bestandteil der Schullandschaft und in diesem Jahr bereits zum 21. Mal. Die Messe richtete sich an die Jahrgangsstufen 9, 10 und EF und bot den Jugendlichen die Möglichkeit, aus erster Hand einen Einblick in unterschiedlichste Berufsfelder zu gewinnen.

Was „Job konkret“ besonders macht, ist der persönliche und praxisnahe Austausch: Berufstätige aus unterschiedlichsten Branchen – viele davon Eltern von Schüler:innen – stellen ihren Berufsalltag authentisch vor und beantworten Fragen zur Ausbildung, dem Arbeitsalltag und den Herausforderungen in ihrem jeweiligen Berufsfeld. Dabei steht nicht das Unternehmen im Vordergrund, sondern der Beruf selbst – eine bewusste Entscheidung, um den Schüler:innen eine realitätsnahe Orientierung jenseits von Werbeversprechen zu ermöglichen. Die Auswahl der vertretenen Berufe orientiert sich dabei stets an den Interessen der Schüler:innen.

Das Engagement der Elternschaft war erneut beeindruckend. Auf den Aufruf der Schulpflegschaft hin meldeten sich über 40 Eltern, die bereit waren, ihre Berufe vorzustellen und mit den Schüler:innen in den Dialog zu treten. Das Spektrum der vertretenen Berufsbilder war auch in diesem Jahr äußerst vielfältig. Von klassischen Akademikerberufen wie Ärzt:innen, Jurist:innen, Architekt:innen, Psycholog:innen und Ingenieur:innen über handwerkliche und technische Berufe wie Feuerwehr, Tischler oder Mediengestalter, bis hin zu sozialen und kreativen Tätigkeiten wie Sozialarbeit, Personalentwicklung, Journalismus oder Modegestaltung – für nahezu jedes Interesse war etwas dabei.

Auch zahlreiche Institutionen unterstützten die Messe wieder mit Infoständen: Die Agentur für Arbeit, die Universität Duisburg-Essen, die Polizei NRW, die Bundeswehr, die Kreishandwerkerschaft Essen, Eurowings, die FOM Hochschule Essen sowie die Graf Recke Stiftung informierten über Ausbildungs- und Studienwege und standen für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Die Rückmeldungen von Schüler:innen und Referent:innen waren durchweg positiv. Für viele Jugendliche war die Veranstaltung ein wertvoller Impuls für die eigene Berufsorientierung – persönlich, praxisnah und konkret.

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